500 Euro monatlich anlegen
500 Euro im Monat sparen – mit Kosten, Abgeltungsteuer und Inflation gerechnet. Inklusive der monatlichen Entnahme, die daraus später möglich ist.
Du nennst die Sparrate – der Rechner zeigt, was daraus wird.
Sparplan
Was heute schon da ist. Kann 0 sein.
Wird jeweils zu Monatsbeginn eingezahlt.
Breiter Aktien-ETF langfristig 5 bis 7 %, Tagesgeld 2 bis 3 %.
Kosten und DynamikFondsgebühr, Ausgabeaufschlag und eine jährlich steigende Rate.
Breite ETFs 0,1 bis 0,3 %, aktive Fonds 1,5 bis 2 %.
Je Einzahlung. Bei ETF-Sparplänen meist 0 %.
Jährliche Erhöhung der Sparrate, damit sie mit dem Einkommen mitwächst.
Für die Umrechnung in heutige Kaufkraft.
SteuernAbgeltungsteuer, Teilfreistellung und Vorabpauschale. Stand: 2026.
Mindestens 51 % Aktien – der Normalfall bei einem MSCI-World-ETF. 30 % des Ertrags bleiben steuerfrei.
Endkapital nach Steuern
229.423,55 € nach 20 Jahren, davon 120.000,00 € eingezahlt.Aus 120.000,00 € Einzahlung werden 124.622,79 € Ertrag. In heutiger Kaufkraft sind das 154.395,47 €.
- Eingezahlt
- 120.000,00 ۟ber 20 Jahre
- Depotwert vor Steuern
- 244.622,79 €50,94 % davon sind Ertrag
- In heutiger Kaufkraft
- 154.395,47 €bei 2,00 % Inflation
- Rendite nach Kosten und Steuern
- 6,06 %Verdopplung in 10,54 Jahren
Was vom Ertrag abgeht
- Depotwert vor Steuern244.622,79 €
- Eingezahlt-120.000,00 €
- Ertrag124.622,79 €
- Laufende Kosten und Ausgabeaufschlag-3.919,53 €
- Vorabpauschale während der Laufzeit-3.555,90 €
- Steuer beim Verkauf-15.199,24 €
- Endkapital nach Steuern229.423,55 €
Was sich davon entnehmen lässt
Ein Sparplan endet nicht mit dem Endkapital, sondern mit der Frage, was monatlich herauskommt. Beide Beträge sind vor Steuer auf die enthaltenen Gewinnanteile.
- Entnahme über 25 Jahre
- 1.590,19 €pro Monat, danach ist das Kapital aufgebraucht
- Entnahme ohne Kapitalverzehr
- 1.297,19 €pro Monat, nur aus den Erträgen – dauerhaft
Jahr für Jahr
| Jahr | Eingezahlt | Depotwert | davon Ertrag | Steuer |
|---|---|---|---|---|
| 1 | 6.000,00 € | 6.218,36 € | 218,36 € | 0,00 € |
| 2 | 12.000,00 € | 12.858,65 € | 858,65 € | 0,00 € |
| 3 | 18.000,00 € | 19.949,54 € | 1.949,54 € | 0,00 € |
| 4 | 24.000,00 € | 27.521,65 € | 3.521,65 € | 0,00 € |
| 5 | 30.000,00 € | 35.607,58 € | 5.607,58 € | 0,00 € |
| 6 | 36.000,00 € | 44.242,26 € | 8.242,26 € | 0,00 € |
| 7 | 42.000,00 € | 53.462,85 € | 11.462,85 € | 0,00 € |
| 8 | 48.000,00 € | 63.309,16 € | 15.309,16 € | 0,00 € |
| 9 | 54.000,00 € | 73.823,65 € | 19.823,65 € | 0,00 € |
| 10 | 60.000,00 € | 85.010,11 € | 25.010,11 € | 41,56 € |
| 11 | 66.000,00 € | 96.909,44 € | 30.909,44 € | 87,82 € |
| 12 | 72.000,00 € | 109.567,02 € | 37.567,02 € | 137,03 € |
| 13 | 78.000,00 € | 123.031,21 € | 45.031,21 € | 189,37 € |
| 14 | 84.000,00 € | 137.353,38 € | 53.353,38 € | 245,06 € |
| 15 | 90.000,00 € | 152.588,19 € | 62.588,19 € | 304,29 € |
| 16 | 96.000,00 € | 168.793,87 € | 72.793,87 € | 367,30 € |
| 17 | 102.000,00 € | 186.032,23 € | 84.032,23 € | 434,31 € |
| 18 | 108.000,00 € | 204.369,10 € | 96.369,10 € | 505,61 € |
| 19 | 114.000,00 € | 223.874,45 € | 109.874,45 € | 581,44 € |
| 20 | 120.000,00 € | 244.622,79 € | 124.622,79 € | 662,11 € |
Auffällig
- Über die Laufzeit fallen 3.556 € Vorabpauschale an. Sie wird jedes Jahr im Januar vom Verrechnungskonto eingezogen – dafür sollte dort Geld liegen, sonst verkauft die Bank Anteile.
So funktioniert’s
Fünfhundert Euro im Monat über zwanzig Jahre bei sieben Prozent ergeben 244.623 Euro, nach Steuern 229.424 Euro. Eingezahlt wurden davon 120.000 Euro. Die Verteilung ist bei zwanzig Jahren noch ausgeglichen – etwa die Hälfte Einzahlung, die Hälfte Ertrag. Bei dreißig Jahren kippt sie deutlich: Dann stehen 540.668 Euro im Depot bei 180.000 Euro Einzahlung, der Ertragsanteil steigt auf 67 Prozent.
In dieser Größenordnung wird die Vorabpauschale spürbar. Sobald der Depotwert so weit gewachsen ist, dass der Basisertrag den Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro übersteigt, zieht die Bank jedes Jahr im Januar Steuer vom Verrechnungskonto ein. Bei einem Aktien-ETF passiert das etwa ab einem Bestand von 64.000 Euro – vorher bleibt alles im Freibetrag. Auf dem Verrechnungskonto sollte dann Geld liegen, sonst verkauft die Bank Anteile, um die Steuer zu bedienen.
Interessanter als das Endkapital ist bei dieser Summe die Frage, was davon später monatlich entnommen werden kann. Aus 229.424 Euro lassen sich bei fünf Prozent Rendite dreißig Jahre lang 1.216 Euro im Monat entnehmen, bis das Kapital aufgebraucht ist. Wer die Substanz nicht antasten will, kommt auf 935 Euro im Monat – dauerhaft, ohne Ende. Der Unterschied zwischen beiden Zahlen ist die Entscheidung, ob am Ende noch etwas übrig bleiben soll.
Die laufenden Kosten sind der am meisten unterschätzte Posten, weil sie klein aussehen. Ein Prozent Gebühr klingt nach einem Prozent weniger Rendite – tatsächlich kosten sie über dreißig Jahre rund ein Viertel des Endkapitals. Der Grund ist, dass die Gebühr nicht einmalig auf die Einzahlung wirkt, sondern jedes Jahr auf den gesamten Bestand, und dieser Bestand wächst. Bei 250 Euro im Monat über dreißig Jahre ist der Unterschied zwischen einem ETF mit 0,2 Prozent und einem Fonds mit 1,5 Prozent 60.357 Euro – bei 90.000 Euro Einzahlung.
Steuerlich ist seit 2018 zweierlei zu unterscheiden. Am Ende, beim Verkauf, fallen 25 Prozent Abgeltungsteuer plus Solidaritätszuschlag auf den Gewinn an, bei Aktienfonds gemindert um die Teilfreistellung von 30 Prozent – effektiv also rund 18,5 Prozent. Während der Laufzeit greift zusätzlich die Vorabpauschale: Der Staat besteuert jedes Jahr einen pauschalen Mindestertrag, auch wenn nichts ausgeschüttet wurde. Sie wird im Januar vom Verrechnungskonto eingezogen und am Ende gegen die Verkaufssteuer angerechnet, sodass derselbe Ertrag nicht zweimal besteuert wird. Der Rechner bildet beide Schritte nach.
Die Inflation gehört in jede Rechnung über lange Zeiträume, weil sie sonst systematisch zu optimistisch ausfällt. Hunderttausend Euro in dreißig Jahren sind bei zwei Prozent Geldentwertung so viel wert wie heute 55.000 Euro. Das macht das Sparen nicht sinnlos – im Gegenteil, es ist genau das Argument gegen das Sparbuch. Aber es verschiebt die Zielzahl: Wer im Ruhestand über eine bestimmte Kaufkraft verfügen will, muss nominal deutlich höher zielen.
Ein Sparplan endet nicht mit dem Endkapital, sondern mit der Frage, was sich daraus entnehmen lässt. Der Rechner weist deshalb zwei Beträge aus: die monatliche Entnahme, die das Kapital über einen gewählten Zeitraum vollständig aufbraucht, und die Entnahme, die nur aus den Erträgen kommt und die Substanz unangetastet lässt. Mathematisch ist die erste dieselbe Formel wie eine Kreditrate – ein Kapital abzubauen und eine Schuld abzutragen ist dieselbe Rechnung mit umgekehrtem Vorzeichen.
Alle Ergebnisse unterstellen eine gleichbleibende Rendite, und die gibt es an der Börse nicht. Ein breiter Aktienindex hat langfristig rund sieben Prozent im Jahr gebracht, aber als Mittelwert über Jahrzehnte mit einzelnen Jahren zwischen plus dreißig und minus vierzig Prozent. Für die Planung heißt das: Die Rechnung mit mehreren Renditen durchspielen, nicht mit der optimistischsten planen, und den Anlagehorizont ernst nehmen. Dieser Rechner ist keine Anlageberatung und ersetzt keine.
Häufige Fragen
Wie viel Vermögen habe ich mit 500 Euro im Monat nach 30 Jahren?
Ab wann fällt bei einem Sparplan Vorabpauschale an?
Was passiert, wenn ich den Sparplan zwischendurch pausiere?
Mit welcher Rendite sollte ich rechnen?
Warum ist das Ergebnis niedriger als bei anderen Rechnern?
Wann wird die Sparrate eingezahlt – am Anfang oder am Ende des Monats?
Wie rechnet der Rechner die Rendite auf einen Monat um?
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