Versicherungs-Vergleichsrechner
Kfz-, Privathaftpflicht- und Berufsunfähigkeitsversicherung gegen den Marktdurchschnitt einordnen – mit Richtwert, Spanne und den Faktoren dahinter.
Fahrzeug & Profil
Der stärkste Hebel bei der Kfz-Prämie.
Zum Vergleich mit der geschätzten Spanne.
Geschätzter Richtwert
450,00 € pro Jahr, typische Spanne 360,00 € bis 540,00 €.Typische Spanne für dieses Profil: 360,00 € – 540,00 € pro Jahr.
- Typische Spanne
- 360,00 € – 540,00 €pro Jahr
- Deine Prämie
- –noch nicht eingetragen
Woraus sich die Schätzung zusammensetzt
- DeckungHaftpflicht + TeilkaskoBasis
- SchadenfreiheitsklasseDurchschnittlich erfahren (SF 9–19)Basis
- RegionDurchschnittliche RegionBasis
- FahrzeugKompakt- / MittelklasseBasis
- Alter der fahrenden Person30 bis 60 JahreBasis
- Fahrleistung8.000–15.000 km/JahrBasis
So funktioniert’s
Anders als bei Zinsen oder Steuern gibt es bei einer Versicherungsprämie keine Formel, die ein exaktes Ergebnis liefert – jeder Versicherer legt seine Tarife selbst fest, nach einem eigenen, nicht veröffentlichten Tarifwerk. Was sich dagegen gut belegen lässt, sind Marktdurchschnitte und die Richtung, in die bestimmte Merkmale wirken: Eine hohe Schadenfreiheitsklasse senkt die Kfz-Prämie immer, ein körperlich fordernder Beruf erhöht die Berufsunfähigkeitsprämie immer. Dieser Rechner nimmt einen recherchierten Marktdurchschnitt als Ausgangspunkt und wendet darauf Richtungsfaktoren an, deren Größenordnung an veröffentlichten Beispielrechnungen kalibriert ist. Am Ende steht eine Spanne zur Einordnung – keine Offerte und kein Angebot.
Bei der Kfz-Versicherung ist der wichtigste, am meisten unterschätzte Hebel die Schadenfreiheitsklasse: Ein Einsteiger in SF 0 zahlt oft mehr als das Doppelte der Basisprämie, während eine Person mit dreißig unfallfreien Jahren nur noch etwa die Hälfte zahlt. Region, Fahrzeugtyp, Alter und Fahrleistung wirken in dieselbe Richtung wie bei jedem Versicherer, auch wenn die genauen Regional- und Typklassen jedes Anbieters unterschiedlich sind – deshalb rechnet dieser Rechner mit groben, aber realistischen Bandbreiten statt mit einer einzelnen Tabelle eines bestimmten Anbieters.
Bei der privaten Haftpflichtversicherung ist die Spannbreite zwischen den Anbietern besonders groß, weil das versicherte Risiko bei fast allen Verträgen ähnlich klein ist – ein Fahrradunfall oder eine umgestoßene Vase kosten überall etwa dasselbe an Schadensumme. Wer hier deutlich mehr zahlt als der Richtwert, versichert meist nicht mehr Risiko, sondern zahlt für einen älteren Tarif oder unnötige Zusatzbausteine. Das macht die Privathaftpflicht zu der Versicherung, bei der ein Wechsel am einfachsten Geld spart, ohne dass sich am Schutz etwas verschlechtert.
Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung ist die Schätzung deutlich unsicherer als bei den beiden anderen Arten, und das hat einen Grund: Der Beitrag hängt hier extrem stark von individuellen Faktoren ab, die dieser Rechner nicht kennt – vor allem Gesundheitsfragen, Rauchstatus und der exakte, nicht nur grob eingeordnete Beruf. Zwei Personen mit identischer Risikogruppe können bei derselben Gesellschaft völlig unterschiedliche Beiträge bekommen, wenn eine von ihnen Vorerkrankungen hat. Die hier gezeigte Zahl ordnet nur ein, in welcher Größenordnung sich der Markt für ein vergleichbares Profil bewegt – eine verbindliche Aussage kann ausschließlich eine echte Risikoprüfung beim Versicherer treffen.
Alle Richtwerte sind Marktdurchschnitte aus aktuellen Tarifvergleichen (Kfz: Verivox-Kfz-Versicherungsreport; Privathaftpflicht und Berufsunfähigkeit: Finanztip-Tarifvergleiche), Stand Juli 2026, und keine Anlage- oder Versicherungsberatung. Die tatsächliche Prämie hängt vom gewählten Versicherer, dem genauen Vertragsumfang und – bei der Berufsunfähigkeit – von der individuellen Gesundheitsprüfung ab. Wer deutlich über der geschätzten Spanne liegt, hat einen guten Anlass für einen Tarifvergleich; wer deutlich darunter liegt, sollte prüfen, ob die Deckung noch zum eigenen Bedarf passt.
Häufige Fragen
Ist das eine echte Preisberechnung wie beim Kreditrechner?
Warum wirkt sich die Schadenfreiheitsklasse bei der Kfz-Versicherung so stark aus?
Warum ist die Spanne bei der Berufsunfähigkeitsversicherung so viel breiter?
Was bedeutet die Einordnung „über dem Durchschnitt“ bei meiner eigenen Prämie?
Woher stammen die Durchschnittswerte?
Lohnt sich eine Selbstbeteiligung bei der Privathaftpflicht wirklich?
Warum steigt die BU-Prämie mit dem Eintrittsalter so stark?
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