Arbeitstage-Rechner
Wie viele Arbeitstage liegen in einem Zeitraum? Mit den Feiertagen deines Bundeslandes.
Beide Tage zählen mit.
Wird von den Arbeitstagen abgezogen.
01.01.2026 bis 31.12.2026
253 Arbeitstage zwischen 01.01.2026 und 31.12.2026.Von 365 Kalendertagen fallen 104 aufs Wochenende und 8 auf Feiertage.
- Kalendertage
- 365beide Enddaten inklusive
- Feiertage, die zählen
- 83 weitere fallen auf freie Tage
- Freie Tage
- 104Wochenende und arbeitsfreie Wochentage
Arbeitstage pro Monat 2026
| Monat | Arbeitstage | Feiertage |
|---|---|---|
| Januar | 21 | 1 |
| Februar | 20 | – |
| März | 22 | – |
| April | 20 | 2 |
| Mai | 18 | 3 |
| Juni | 21 | 1 |
| Juli | 23 | – |
| August | 21 | – |
| September | 22 | – |
| Oktober | 22 | – |
| November | 21 | – |
| Dezember | 22 | 1 |
Alle 11 Feiertage im Zeitraum
- NeujahrDo 01.01.
- KarfreitagFr 03.04.
- OstermontagMo 06.04.
- Tag der ArbeitFr 01.05.
- Christi HimmelfahrtDo 14.05.
- PfingstmontagMo 25.05.
- FronleichnamDo 04.06.
- Tag der Deutschen EinheitSa 03.10. · fällt auf einen freien Tag
- AllerheiligenSo 01.11. · fällt auf einen freien Tag
- 1. WeihnachtstagFr 25.12.
- 2. WeihnachtstagSa 26.12. · fällt auf einen freien Tag
So funktioniert’s
Wie viele Tage muss ich eigentlich arbeiten? Die Frage stellt sich beim Kalkulieren eines Stundensatzes, beim Planen eines Projekts, beim Umrechnen eines Monatsgehalts auf den Tag – und jedes Mal steht dieselbe Rechnung an. Zeitraum eintragen, Bundesland wählen, fertig.
Entscheidend ist dabei, dass nur Feiertage zählen, die auf einen Arbeitstag fallen. Fällt der Tag der Deutschen Einheit auf einen Samstag, bleibt er ein Feiertag – kostet aber niemanden mit Fünftagewoche einen Arbeitstag. Der Rechner trennt beides und zeigt, wie viele Feiertage im Zeitraum verpuffen.
Weil die Feiertage Ländersache sind, unterscheiden sich die Arbeitstage je Bundesland um bis zu drei Tage im Jahr. Bayern und das Saarland haben die meisten Feiertage, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein die wenigsten. Für einen Zeitraum, der über den Jahreswechsel läuft, zieht der Rechner die Feiertage beider Jahre heran.
Die Feiertage berechnet er selbst: Ostern kommt aus der Gauß-Osterformel, alle beweglichen Feiertage hängen daran. Damit stimmen die Termine auch für Jahre, die weit in der Zukunft liegen.
Feiertage je Bundesland 2026
| Bundesland | Feiertage |
|---|---|
| Bayern | 13 |
| Baden-Württemberg | 12 |
| Brandenburg | 12 |
| Saarland | 12 |
| Sachsen | 12 |
| Thüringen | 12 |
| Mecklenburg-Vorpommern | 11 |
| Nordrhein-Westfalen | 11 |
| Rheinland-Pfalz | 11 |
| Sachsen-Anhalt | 11 |
| Berlin | 10 |
| Bremen | 10 |
| Hamburg | 10 |
| Hessen | 10 |
| Niedersachsen | 10 |
| Schleswig-Holstein | 10 |
Gezählt sind alle gesetzlichen Feiertage, auch die, die ohnehin auf ein Wochenende fallen. Wie viele davon tatsächlich einen Arbeitstag kosten, hängt vom Jahr ab und steht oben im Ergebnis für den gewählten Zeitraum.
Vom Jahreseinkommen zum Tagessatz
Wer freiberuflich arbeitet, kalkuliert einen Tagessatz oft rückwärts: aus dem angestrebten Jahreseinkommen geteilt durch die Zahl der tatsächlich abrechenbaren Tage. 2026 liegen die Arbeitstage bei einer Fünftagewoche je nach Bundesland zwischen 252 und 254 – wer 75.000 € im Jahr erzielen will, braucht deshalb, je nach Bundesland und ohne jeden Ausfalltag, einen Tagessatz zwischen 295 € und 298 €.
Diese Rechnung ist die Untergrenze: Urlaub, Krankheit, Akquise und Verwaltung sind darin nicht abgezogen. Trag im Rechner oben unter „Urlaub oder Krankheit“ die realistisch erwarteten Ausfalltage ein, dann sinkt die Zahl der abrechenbaren Tage entsprechend, und der nötige Tagessatz steigt.
Arbeitstage je Bundesland im Vergleich
Wie viele Arbeitstage und Werktage 2026 und 2027 in jedem Bundesland zusammenkommen und in welchem Monat am meisten beziehungsweise am wenigsten zu tun ist – für alle 16 Länder auf einen Blick. Für einen beliebigen Zeitraum – ein Quartal, einen Monat, einen Projektabschnitt – rechnet der Rechner unten direkt.
| Bundesland | Arbeitstage (Mo–Fr) | Werktage (Mo–Sa) | stärkster Monat | schwächster Monat |
|---|---|---|---|---|
| Baden-Württemberg | 252 | 302 | Juli (23) | Mai (18) |
| Bayern | 252 | 302 | Juli (23) | Mai (18) |
| Berlin | 254 | 304 | Juli (23) | Mai (18) |
| Brandenburg | 254 | 303 | Juli (23) | Mai (18) |
| Bremen | 254 | 303 | Juli (23) | Mai (18) |
| Hamburg | 254 | 303 | Juli (23) | Mai (18) |
| Hessen | 253 | 303 | Juli (23) | Mai (18) |
| Mecklenburg-Vorpommern | 254 | 303 | Juli (23) | Mai (18) |
| Niedersachsen | 254 | 303 | Juli (23) | Mai (18) |
| Nordrhein-Westfalen | 253 | 303 | Juli (23) | Mai (18) |
| Rheinland-Pfalz | 253 | 303 | Juli (23) | Mai (18) |
| Saarland | 253 | 302 | Juli (23) | Mai (18) |
| Sachsen | 253 | 302 | Juli (23) | Mai (18) |
| Sachsen-Anhalt | 253 | 302 | Juli (23) | Mai (18) |
| Schleswig-Holstein | 254 | 303 | Juli (23) | Mai (18) |
| Thüringen | 254 | 303 | Juli (23) | Mai (18) |
| Bundesland | Arbeitstage (Mo–Fr) | Werktage (Mo–Sa) | stärkster Monat | schwächster Monat |
|---|---|---|---|---|
| Baden-Württemberg | 253 | 303 | Dezember (23) | Mai (18) |
| Bayern | 253 | 303 | Dezember (23) | Mai (18) |
| Berlin | 255 | 305 | Dezember (23) | Mai (19) |
| Brandenburg | 256 | 306 | Dezember (23) | Mai (19) |
| Bremen | 256 | 306 | Dezember (23) | Mai (19) |
| Hamburg | 256 | 306 | Dezember (23) | Mai (19) |
| Hessen | 255 | 305 | Dezember (23) | Mai (18) |
| Mecklenburg-Vorpommern | 255 | 305 | Dezember (23) | Mai (19) |
| Niedersachsen | 256 | 306 | Dezember (23) | Mai (19) |
| Nordrhein-Westfalen | 254 | 304 | Dezember (23) | Mai (18) |
| Rheinland-Pfalz | 254 | 304 | Dezember (23) | Mai (18) |
| Saarland | 254 | 304 | Dezember (23) | Mai (18) |
| Sachsen | 255 | 305 | Dezember (23) | Mai (19) |
| Sachsen-Anhalt | 255 | 305 | Dezember (23) | Januar (19) |
| Schleswig-Holstein | 256 | 306 | Dezember (23) | Mai (19) |
| Thüringen | 255 | 305 | Dezember (23) | Mai (19) |
Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen kommen 2026 auf identische 254 Arbeitstage; Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt kommen 2026 auf identische 253 Arbeitstage; Baden-Württemberg und Bayern kommen 2026 auf identische 252 Arbeitstage – nicht weil die Feiertage überall gleich wären, sondern weil sich unterschiedliche Feiertage rechnerisch zur selben Zahl summieren.
Was den Arbeitsmarkt in jedem Bundesland prägt
- Baden-Württemberg: Baden-Württemberg hat mit Bayern denselben Feiertagskalender – Heilige Drei Könige, Fronleichnam und Allerheiligen zusätzlich zu den bundesweiten –, deshalb stimmen die Arbeitstage in beiden Ländern für dasselbe Jahr überein. Wirtschaftlich ist das Land stark von Automobilbau und Maschinenbau geprägt, mit einer der höchsten Industriedichten und Exportquoten unter den Bundesländern.
- Bayern: Bayern hat mit Baden-Württemberg denselben Feiertagskalender – Heilige Drei Könige, Fronleichnam und Allerheiligen zusätzlich zu den bundesweiten –, deshalb ergeben sich in beiden Ländern für dasselbe Jahr identische Arbeitstage. Regional reicht die Wirtschaftsstruktur von der Finanz- und Technologiebranche im Raum München bis zum industriellen Mittelstand in Franken.
- Berlin: Berlin hat als einziges Bundesland faktisch keinen industriellen Schwerpunkt: Verwaltung, Wissenschaft und ein seit Jahren wachsender Dienstleistungs- und Start-up-Sektor prägen den Arbeitsmarkt stärker als in jedem anderen Land. Für freiberufliche Tagessätze und Projektkalkulationen bedeutet das eine größere Bandbreite an Branchen als anderswo.
- Brandenburg: Brandenburg ist wirtschaftlich eng mit Berlin verflochten: Ein großer Teil der Erwerbstätigen im Speckgürtel pendelt täglich in die Hauptstadt, während neu angesiedelte Industriebetriebe wie die Tesla-Gigafactory in Grünheide zunehmend Arbeitsplätze direkt im Land schaffen.
- Bremen: Bremen hat mit Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein exakt denselben Feiertagskalender – die neun bundesweiten plus seit 2018 den Reformationstag –, deshalb sind die Arbeitstage in allen vier Ländern für dasselbe Jahr identisch. Wirtschaftlich prägen Hafenwirtschaft, Luft- und Raumfahrt und Stahlverarbeitung den mit Abstand kleinsten Flächenstaat der vier.
- Hamburg: Hamburg hat mit Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein exakt denselben Feiertagskalender – die neun bundesweiten plus seit 2018 den Reformationstag –, deshalb sind die Arbeitstage in allen vier Ländern für dasselbe Jahr identisch. Als größter Hafenstandort Deutschlands und Sitz zahlreicher Medien- und Handelsunternehmen ist der Arbeitsmarkt hier stärker auf Außenhandel und Logistik ausgerichtet als im Rest der Gruppe.
- Hessen: Hessen ist durch Frankfurt als größten Finanzplatz Kontinentaleuropas geprägt – mit der Europäischen Zentralbank, zahlreichen Banken und einem der größten Flughäfen Europas als Arbeitgeber. Nordhessische Regionen um Kassel sind dagegen deutlich industrieller und ländlicher geprägt; ein Landesdurchschnitt trifft für beide Teile des Landes selten gleich gut zu.
- Mecklenburg-Vorpommern: Mecklenburg-Vorpommern hat vergleichsweise wenig Industrie und ist stärker von Landwirtschaft und – besonders an der Ostseeküste – vom Tourismus geprägt, mit entsprechend ausgeprägter Saisonarbeit. Das schlägt sich auch in einer der niedrigeren Bevölkerungsdichten unter den Flächenländern nieder.
- Niedersachsen: Niedersachsen wird wirtschaftlich stark von der Automobilindustrie geprägt – Volkswagen mit Sitz in Wolfsburg ist der größte einzelne Arbeitgeber des Landes. Mit Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein teilt es sich denselben Feiertagskalender, die Arbeitstage sind in allen vier Ländern für dasselbe Jahr identisch.
- Nordrhein-Westfalen: Nordrhein-Westfalen hat mit Rheinland-Pfalz denselben Feiertagskalender – Fronleichnam und Allerheiligen zusätzlich zu den bundesweiten –, deshalb stimmen die Arbeitstage beider Länder für dasselbe Jahr überein. Als bevölkerungsreichstes Bundesland reicht die Arbeitsmarktstruktur vom Strukturwandel im Ruhrgebiet bis zu den Konzernzentralen der Rheinschiene um Köln und Düsseldorf.
- Rheinland-Pfalz: Rheinland-Pfalz hat mit Nordrhein-Westfalen denselben Feiertagskalender – Fronleichnam und Allerheiligen zusätzlich zu den bundesweiten –, deshalb ergeben sich für dasselbe Jahr identische Arbeitstage. Mit dem Chemiekonzern BASF in Ludwigshafen und dem Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim liegen zwei der größten deutschen Industriearbeitgeber im Land, daneben prägt der Weinbau an Mosel und Rhein viele kleinere Betriebe.
- Saarland: Das Saarland ist als kleinstes Flächenland wirtschaftlich stark vom Strukturwandel weg von Kohle und Stahl hin zu Automobilzulieferern geprägt – ein Wandel, der den regionalen Arbeitsmarkt seit Jahrzehnten begleitet. Die Nähe zu Frankreich und Luxemburg sorgt zudem für einen spürbaren Anteil an Grenzpendlern.
- Sachsen: Sachsen hat sich vom traditionellen Industrieland zu einem Zentrum der Halbleiter- und Automobilindustrie entwickelt – der Großraum Dresden gilt mit zahlreichen Chipfabriken als „Silicon Saxony“, dazu kommen Automobilwerke in Leipzig und Zwickau. Der Buß- und Bettag ist hier zusätzlich zum Reformationstag als einziges Bundesland gesetzlicher Feiertag.
- Sachsen-Anhalt: Sachsen-Anhalt ist wirtschaftlich vom sogenannten Chemiedreieck um Leuna und Bitterfeld sowie zunehmend von erneuerbaren Energien geprägt. Das Land hat zugleich einen der stärksten Bevölkerungsrückgänge aller Bundesländer der letzten Jahrzehnte hinter sich, was sich auch im Arbeitsmarkt bemerkbar macht.
- Schleswig-Holstein: Schleswig-Holstein hat mit Bremen, Hamburg und Niedersachsen exakt denselben Feiertagskalender – die neun bundesweiten plus seit 2018 den Reformationstag –, deshalb sind die Arbeitstage in allen vier Ländern für dasselbe Jahr identisch. Wirtschaftlich prägen Windenergie, Landwirtschaft und Werften wie in Kiel den nördlichsten Flächenstaat der Gruppe.
- Thüringen: Thüringen liegt geografisch zentral in Deutschland und ist wirtschaftlich von einem breiten industriellen Mittelstand geprägt, darunter Optik- und Feinmechanikbetriebe in der Tradition von Zeiss in Jena sowie Automobilzulieferer. Seit 2019 ist hier zusätzlich zum Reformationstag der Weltkindertag gesetzlicher Feiertag – bundesweit einmalig.
Häufige Fragen
Wie viele Arbeitstage hat ein Jahr?
Zählt der Rechner Feiertage am Wochenende ab?
Was ist der Unterschied zwischen Werktagen und Arbeitstagen?
Warum sind regionale Feiertage nicht automatisch dabei?
Kann ich Urlaubstage abziehen?
Warum haben Baden-Württemberg und Bayern an denselben Tagen frei?
Warum ist ein Landesdurchschnitt für Bayern wenig aussagekräftig?
Welche Branchen prägen den Berliner Arbeitsmarkt?
Warum zählt für viele Erwerbstätige in Brandenburg auch der Berliner Kalender?
Warum unterscheidet sich der Bremer Arbeitsmarkt trotz identischem Feiertagskalender von Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein?
Was unterscheidet den Hamburger Arbeitsmarkt von Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein?
Warum ist Frankfurt für den hessischen Arbeitsmarkt so entscheidend?
Warum spielt Saisonarbeit in Mecklenburg-Vorpommern eine größere Rolle als anderswo?
Welcher Arbeitgeber prägt Niedersachsen am stärksten?
Warum unterscheiden sich die Arbeitsmärkte innerhalb Nordrhein-Westfalens so stark?
Welche Großunternehmen prägen den Arbeitsmarkt in Rheinland-Pfalz?
Warum hat das Saarland traditionell einen hohen Anteil an Grenzpendlern?
Was bedeutet „Silicon Saxony“?
Was ist das Chemiedreieck in Sachsen-Anhalt?
Warum ist der Feiertagskalender in Schleswig-Holstein identisch mit Bremen, Hamburg und Niedersachsen?
Was ist an Thüringens Feiertagskalender bundesweit einzigartig?
Zuletzt aktualisiert am . Rechenweg und Text: Silvan Comann.
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