Rentenlücken-Rechner
Wunscheinkommen im Ruhestand minus erwarteter Rente – mit Kapitalbedarf und der Sparrate, die die Lücke schließt.
Wunscheinkommen im Ruhestand
Ein Anteil deines heutigen Nettoeinkommens.
Das, was monatlich netto ankommt.
70–80 % gelten als Richtwert, weil im Ruhestand einige Ausgaben wegfallen.
Alter & Zeitraum
Bis wann das Kapital reichen soll.
Erwartete Rente
Aus deiner jährlichen Renteninformation, in heutiger Kaufkraft.
Betriebsrente, Riester, Rürup – alles, was schon feststeht.
Vorsorgevermögen
Depot, Riester, Rürup, Betriebsrente-Kapital – was schon da ist.
Was aktuell zusätzlich für den Ruhestand zurückgelegt wird.
Rendite & InflationVorgabewerte anpassen – wichtig für die Kapitallücke.
Breiter Aktien-ETF langfristig 5–7 %, sicherer angelegt weniger.
Meist niedriger – im Ruhestand wird oft sicherer angelegt.
Für die Umrechnung in heutige Kaufkraft.
Monatliche Rentenlücke
1.000,00 € Rentenlücke pro Monat, dafür braucht es 198.016,61 € Kapital bei Renteneintritt.Dafür braucht es 198.016,61 € bei Renteneintritt – zusätzlich zur aktuellen Sparrate fehlen dafür 43,60 € im Monat.
- Kapitalbedarf bei Rente
- 198.016,61 €für 18 Jahre Rentenbezug
- Voraussichtliches Kapital
- 164.994,82 €nach 32 Jahren Ansparphase
- Kapitallücke
- 33.021,79 €bei Renteneintritt
- Sparrate insgesamt nötig
- 193,60 €davon 43,60 € zusätzlich
Wie lange soll das Kapital reichen?
Beide Beträge schließen dieselbe monatliche Lücke – nur unterschiedlich lang.
- Befristet auf 18 Jahre
- 198.016,61 €danach ist das Kapital aufgebraucht
- Für immer, ohne Kapitalverzehr
- 1.229.490,31 €nur aus den laufenden Erträgen
Jahr für Jahr bis zur Rente
| Alter | Einzahlung im Jahr | Eingezahlt gesamt | Kapital (heutige Kaufkraft) |
|---|---|---|---|
| 36 | 1.800,00 € | 16.800,00 € | 17.426,24 € |
| 37 | 1.800,00 € | 18.600,00 € | 19.947,64 € |
| 38 | 1.800,00 € | 20.400,00 € | 22.567,92 € |
| 39 | 1.800,00 € | 22.200,00 € | 25.290,95 € |
| 40 | 1.800,00 € | 24.000,00 € | 28.120,76 € |
| 41 | 1.800,00 € | 25.800,00 € | 31.061,55 € |
| 42 | 1.800,00 € | 27.600,00 € | 34.117,66 € |
| 43 | 1.800,00 € | 29.400,00 € | 37.293,60 € |
| 44 | 1.800,00 € | 31.200,00 € | 40.594,12 € |
| 45 | 1.800,00 € | 33.000,00 € | 44.024,06 € |
| 46 | 1.800,00 € | 34.800,00 € | 47.588,51 € |
| 47 | 1.800,00 € | 36.600,00 € | 51.292,73 € |
| 48 | 1.800,00 € | 38.400,00 € | 55.142,23 € |
| 49 | 1.800,00 € | 40.200,00 € | 59.142,68 € |
| 50 | 1.800,00 € | 42.000,00 € | 63.300,01 € |
| 51 | 1.800,00 € | 43.800,00 € | 67.620,36 € |
| 52 | 1.800,00 € | 45.600,00 € | 72.110,16 € |
| 53 | 1.800,00 € | 47.400,00 € | 76.776,01 € |
| 54 | 1.800,00 € | 49.200,00 € | 81.624,85 € |
| 55 | 1.800,00 € | 51.000,00 € | 86.663,85 € |
| 56 | 1.800,00 € | 52.800,00 € | 91.900,46 € |
| 57 | 1.800,00 € | 54.600,00 € | 97.342,40 € |
| 58 | 1.800,00 € | 56.400,00 € | 102.997,76 € |
| 59 | 1.800,00 € | 58.200,00 € | 108.874,90 € |
| 60 | 1.800,00 € | 60.000,00 € | 114.982,51 € |
| 61 | 1.800,00 € | 61.800,00 € | 121.329,62 € |
| 62 | 1.800,00 € | 63.600,00 € | 127.925,66 € |
| 63 | 1.800,00 € | 65.400,00 € | 134.780,37 € |
| 64 | 1.800,00 € | 67.200,00 € | 141.903,89 € |
| 65 | 1.800,00 € | 69.000,00 € | 149.306,76 € |
| 66 | 1.800,00 € | 70.800,00 € | 156.999,94 € |
| 67 | 1.800,00 € | 72.600,00 € | 164.994,82 € |
Reale Rendite Ansparphase: 3,92 % · Rentenphase: 0,98 % – jeweils nach Abzug der Inflation.
So funktioniert’s
Die gesetzliche Rente ersetzt bei den meisten Menschen nicht annähernd das letzte Nettoeinkommen. Das Rentenniveau – das Verhältnis einer Standardrente nach 45 Beitragsjahren zum Durchschnittseinkommen – liegt gesetzlich bei mindestens 48 Prozent, und die individuelle Nettoersatzquote fällt für die meisten Erwerbsbiografien mit Lücken, Teilzeit oder unterdurchschnittlichem Einkommen noch niedriger aus. Wer sein bisheriges Lebensniveau halten will, muss die Differenz aus eigenem Vermögen decken – diese Differenz ist die Rentenlücke, und dieser Rechner macht aus der vagen Sorge eine konkrete Zahl in Euro pro Monat und in Euro Kapitalbedarf.
Die erwartete gesetzliche Rente trägst du am besten direkt aus deiner jährlichen Renteninformation ein, die die Deutsche Rentenversicherung ab 27 Jahren und fünf Beitragsjahren automatisch verschickt. Dort stehen zwei Werte: die Rente bei Fortzahlung des heutigen Einkommens und eine Hochrechnung bis zum Renteneintritt unter der Annahme einer ein- oder zweiprozentigen jährlichen Rentenanpassung. Beide sind bereits Näherungen in heutiger Kaufkraft – kein Betrag, den du in dreißig Jahren tatsächlich auf dem Konto siehst, sondern ein Betrag mit derselben Kaufkraft wie heute. Genau deshalb rechnet auch dieser Rechner konsequent in heutiger Kaufkraft weiter.
Das ist die wichtigste methodische Entscheidung im ganzen Rechner: Statt mit einer nominalen Rendite auf Zukunftseuro zu rechnen, wird jede eingegebene Rendite über die Fisher-Gleichung um die Inflation bereinigt – aus 6 Prozent nominaler Rendite und 2 Prozent Inflation werden rund 3,9 Prozent reale Rendite. Mit dieser realen Rendite wächst sowohl das vorhandene Vermögen als auch die Sparrate bis zum Renteneintritt, monatsgenau simuliert wie beim Sparplan-Rechner. Das Ergebnis ist an jeder Stelle ein Betrag mit heutiger Kaufkraft – direkt vergleichbar mit deinem heutigen Einkommen und mit dem Wert aus deiner Renteninformation.
Für die Auszahlphase gilt dieselbe Logik umgekehrt: Der Rechner ermittelt den Barwert einer Rente, die die monatliche Lücke über die gesamte Rentenbezugsdauer schließt – also das Kapital, das bei Renteneintritt vorhanden sein muss, wenn es bis zur eingetragenen Lebenserwartung reichen soll. Die Rendite in dieser Phase ist bewusst ein eigenes Feld mit niedrigerem Vorgabewert: Wer im Ruhestand entnimmt, kann sich große Kursschwankungen schlechter leisten als in der Ansparphase und legt einen Teil des Kapitals meist sicherer an. Zusätzlich zeigt der Rechner, wie viel Kapital nötig wäre, um die Lücke für immer zu schließen, ohne das Vermögen je anzugreifen – nur aus den laufenden Erträgen.
Alle Angaben sind Näherungen und keine Anlage- oder Steuerberatung. Weder die künftige Rentenanpassung noch eine Rendite über Jahrzehnte lassen sich vorhersagen, nur durchspielen – und die Kapitallücke reagiert empfindlich auf beide Annahmen. Riester- oder Rürup-Zulagen, Steuervorteile auf Sparraten sowie die nachgelagerte Besteuerung der gesetzlichen Rente sind bewusst nicht eingerechnet, weil sie von der persönlichen Situation abhängen. Wer die errechnete Lücke kennt, hat trotzdem die Zahl, um die es bei jedem Beratungsgespräch wirklich geht.
Häufige Fragen
Wo finde ich meine erwartete gesetzliche Rente?
Warum rechnet der Rechner in heutiger Kaufkraft statt in Euro von morgen?
Wie hoch sollte mein Versorgungsniveau im Ruhestand sein?
Was ist der Unterschied zwischen Kapitalverzehr und der ewigen Entnahme?
Sind Riester, Rürup oder Betriebsrente schon eingerechnet?
Warum sinkt die nötige Sparrate, wenn ich den Renteneintritt nach hinten schiebe?
Wie sicher sind die Annahmen zu Rendite und Inflation?
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