Stromkosten: Kühlschrank
Ein Kühlschrank läuft rund um die Uhr und kostet rund 138 € Strom im Jahr – 11,50 € im Monat. Mit Vergleich zwischen altem und neuem Gerät.
Für alles, was regelmäßig läuft – Fernseher, Rechner, Licht.
Steht auf dem Typenschild oder Netzteil.
Dauerverbrauch, wenn das Gerät nur wartet.
Der Arbeitspreis von deiner Abrechnung.
394,2 kWh bei 35 ct/kWh
137,97 € pro Jahr, das sind 11,50 € im Monat.Das sind 11,50 € im Monat oder 0,38 € am Tag.
- Verbrauch
- 394,2 kWhim Jahr
- Standby-Anteil
- 0 %0,00 € im Jahr
- CO₂
- 149,8 kgNäherung mit 380 g je kWh
So funktioniert’s
Der Kühlschrank ist das einzige Gerät im Haushalt, das nie ausgeht – und genau deshalb steht er trotz kleiner Leistung weit oben in der Stromrechnung. Mit 45 Watt mittlerer Leistungsaufnahme über 24 Stunden kommt er auf 394 Kilowattstunden und 138 € im Jahr, also 11,50 € im Monat oder 0,38 € am Tag. Ein Standby existiert nicht: Die Zahl ist der Verbrauch.
Die 45 Watt sind ein Mittelwert, kein Dauerzustand. Der Kompressor läuft in Intervallen und zieht dabei kurzzeitig deutlich mehr; über den Tag gemittelt ergibt sich der Wert, mit dem hier gerechnet wird. Auf dem Energielabel steht deshalb keine Wattzahl, sondern der Jahresverbrauch in Kilowattstunden – wenn du ihn kennst, teile ihn durch 8760 und multipliziere mit 1000, dann hast du die Watt für dieses Feld.
Beim Kühlschrank lohnt der Blick aufs Alter mehr als bei jedem anderen Gerät. Ein Modell aus den frühen 2000ern zieht im Schnitt eher 120 Watt und kommt damit auf 1.051 Kilowattstunden und 368 € im Jahr – das Dreifache. Über zehn Jahre gerechnet ist der Unterschied größer als der Neupreis eines guten Geräts. Wenn irgendwo im Haushalt ein alter Zweitkühlschrank im Keller steht, ist das fast immer der teuerste Stromfresser der Wohnung.
Was tatsächlich etwas bringt, ohne ein neues Gerät zu kaufen: die Temperatur auf 7 Grad statt 5 stellen (jedes Grad kälter kostet rund sechs Prozent mehr Strom), die Lüftungsgitter an der Rückseite frei halten, das Gefrierfach abtauen, sobald sich Eis bildet, und den Kühlschrank nicht direkt neben Herd oder Spülmaschine stellen. Zusammen sind das schnell 20 Prozent, also rund 28 € im Jahr.
Bei Wasch- und Spülmaschinen zählt außerdem nicht die Leistungsangabe, sondern der Verbrauch je Durchgang. Eine Waschmaschine zieht beim Aufheizen kurz 2000 Watt und läuft danach mit fast nichts – aus der Wattzahl allein lässt sich der Verbrauch nicht ableiten. Die Angabe in Kilowattstunden je Durchgang steht auf dem Energielabel.
Der zweite oft unterschätzte Posten ist der Standby. Ein Gerät mit drei Watt Dauerlast verbraucht im Jahr rund 26 Kilowattstunden, ohne einen Handschlag zu tun – mehr als manches Gerät, das dreimal pro Woche eine Stunde läuft. Der Rechner weist den Anteil deshalb getrennt aus und rechnet ihn nur für die Zeit, in der das Gerät nicht ohnehin läuft.
Der CO₂-Wert ist eine Näherung mit 380 Gramm je Kilowattstunde für den deutschen Strommix. Dieser Wert sinkt mit dem Ausbau der Erneuerbaren von Jahr zu Jahr; als Größenordnung taugt er, als exakte Bilanz nicht.
Häufige Fragen
Was kostet ein Kühlschrank im Jahr?
Wie viel Watt hat ein Kühlschrank?
Lohnt sich ein neuer Kühlschrank?
Was kostet ein Gefrierschrank zusätzlich?
Was kostet ein Wäschetrockner im Jahr?
Wie rechne ich Watt in Euro um?
Lohnt es sich, den Standby abzuschalten?
Wo finde ich die Wattzahl meines Geräts?
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