Stromkosten: Gaming-PC
Ein Gaming-PC mit 400 Watt kostet bei 3 Stunden am Tag rund 161 € im Jahr – 13,45 € im Monat. Mit Standby- und Leerlaufanteil.
Für alles, was regelmäßig läuft – Fernseher, Rechner, Licht.
Steht auf dem Typenschild oder Netzteil.
Dauerverbrauch, wenn das Gerät nur wartet.
Der Arbeitspreis von deiner Abrechnung.
461 kWh bei 35 ct/kWh
161,35 € pro Jahr, das sind 13,45 € im Monat.Das sind 13,45 € im Monat oder 0,44 € am Tag – davon 8,05 € allein für den Standby.
- Verbrauch
- 461 kWhim Jahr
- Standby-Anteil
- 5 %8,05 € im Jahr
- CO₂
- 175,2 kgNäherung mit 380 g je kWh
So funktioniert’s
Ein Gaming-PC unter Last zieht mit Mittelklasse-Grafikkarte rund 400 Watt, Monitor eingerechnet. Bei 3 Stunden Spielzeit am Tag sind das 461 Kilowattstunden und 161 € im Jahr, also 13,45 € im Monat. Zum Einordnen: Das ist mehr, als ein aktueller Kühlschrank im selben Zeitraum verbraucht.
Die Wattzahl auf dem Netzteil ist dabei nicht die Antwort. Ein 750-Watt-Netzteil sagt nur, was es liefern könnte – gezogen wird, was die Komponenten anfordern. Realistische Werte: 60 bis 90 Watt im Leerlauf, 200 bis 300 Watt in einem älteren oder genügsamen Spiel, 400 bis 600 Watt in einem aktuellen Titel mit hohen Einstellungen. Wer es genau wissen will, misst mit einem Steckdosen-Messgerät einmal im Leerlauf und einmal im Spiel und trägt hier den Durchschnitt ein.
Der unterschätzte Posten ist nicht das Spielen, sondern die Zeit dazwischen. 3 Watt Standby ergeben 8,05 € im Jahr – wenig. Bleibt der Rechner dagegen im Leerlauf an, statt in den Ruhezustand zu gehen, sind es bei 60 Watt über die restlichen 21 Stunden des Tages 460 Kilowattstunden und 161 € im Jahr, also mehr als die Hälfte der eigentlichen Spielkosten. Der Energiesparplan von Windows ist an dieser Stelle die wirksamste Einstellung im ganzen System.
Was sonst noch messbar wirkt: ein Framelimit auf die Bildwiederholrate des Monitors (eine Grafikkarte, die 300 Bilder pro Sekunde in ein 144-Hertz-Panel rendert, verheizt die Differenz), Undervolting der Grafikkarte, das bei gleicher Leistung oft 15 bis 20 Prozent spart, und ein Monitor, der sich nach Inaktivität abschaltet statt einen Bildschirmschoner zu zeigen. Alle drei zusammen bringen leicht 32 € im Jahr.
Bei Wasch- und Spülmaschinen zählt außerdem nicht die Leistungsangabe, sondern der Verbrauch je Durchgang. Eine Waschmaschine zieht beim Aufheizen kurz 2000 Watt und läuft danach mit fast nichts – aus der Wattzahl allein lässt sich der Verbrauch nicht ableiten. Die Angabe in Kilowattstunden je Durchgang steht auf dem Energielabel.
Der zweite oft unterschätzte Posten ist der Standby. Ein Gerät mit drei Watt Dauerlast verbraucht im Jahr rund 26 Kilowattstunden, ohne einen Handschlag zu tun – mehr als manches Gerät, das dreimal pro Woche eine Stunde läuft. Der Rechner weist den Anteil deshalb getrennt aus und rechnet ihn nur für die Zeit, in der das Gerät nicht ohnehin läuft.
Der CO₂-Wert ist eine Näherung mit 380 Gramm je Kilowattstunde für den deutschen Strommix. Dieser Wert sinkt mit dem Ausbau der Erneuerbaren von Jahr zu Jahr; als Größenordnung taugt er, als exakte Bilanz nicht.
Häufige Fragen
Was kostet ein Gaming-PC im Jahr an Strom?
Was kostet eine Stunde Zocken?
Wie viel Watt zieht mein PC wirklich?
Sollte ich den PC ausschalten oder im Ruhezustand lassen?
Was kostet ein Wäschetrockner im Jahr?
Wie rechne ich Watt in Euro um?
Lohnt es sich, den Standby abzuschalten?
Wo finde ich die Wattzahl meines Geräts?
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