Tagesbudget im Urlaub
Wie viel Geld pro Tag im Urlaub eingeplant werden sollte – Verpflegung, Aktivitäten und Nahverkehr, ohne Anreise und Unterkunft.
Die Reise
8 Tage vor Ort
Was kostet was
Flug oder Bahn. Kinder zählen hier voll.
Sprit, Maut, Fähre – einmal für alle zusammen.
Der Zimmerpreis, nicht der Preis je Person.
Frühstück, Mittag, Abendessen zusammen.
Eintritte, Ausflüge, Leihgebühren.
Mietwagen, Nahverkehr, Transfer – für die ganze Reise.
FeineinstellungKind-Faktor, Puffer und Versicherung – die Stellschrauben hinter der Summe.
Anteil bei Verpflegung und Aktivitäten. Bei Anreise zählen sie immer voll.
Aufschlag auf alle Posten. Unter fünf Prozent wird es eng.
Urlaubskasse
Was schon da ist und wie viel Zeit bleibt – daraus wird die monatliche Sparrate.
Rechnet die Monate aus – geteilt wird trotzdem die Monatszahl.
Urlaubsbudget
594,00 € insgesamt, 594,00 € pro Person.Dafür brauchst du 99,00 € im Monat – 6 Monate lang.
- Pro Person
- 594,00 €1 Reisende
- Pro Tag
- 74,25 ۟ber 8 Tage
- Tagesbudget vor Ort
- 67,50 €ohne Anreise und Unterkunft
- Noch offen
- 594,00 €noch nichts zurückgelegt
Woraus sich das Budget zusammensetzt
- Verpflegung320,00 €
- Aktivitäten160,00 €
- Transport vor Ort60,00 €
- Zwischensumme540,00 €
- Puffer (10 %)54,00 €
- Urlaubsbudget594,00 €
So funktioniert’s
Das Tagesbudget ist nicht das Gesamtbudget geteilt durch die Tage. Anreise und Unterkunft sind vorab bezahlt und liegen nicht mehr in der Geldbörse – sie gehören deshalb nicht in die Zahl, an der man sich vor Ort orientiert. Diese Seite blendet beides aus und zeigt nur, was tatsächlich täglich ausgegeben wird: Verpflegung, Aktivitäten und Nahverkehr. Für eine Person mit 40 Euro Essen und 20 Euro Aktivitäten am Tag sind das 67,50 Euro.
Sieben Nächte bedeuten acht Tage. Diese Unterscheidung ist der häufigste Fehler in selbst gerechneten Reisebudgets, und sie geht immer in dieselbe Richtung: Wer mit den Nächten multipliziert, plant einen ganzen Tag Verpflegung zu wenig ein. Bei 60 Euro am Tag fehlen so 60 Euro – genug für den letzten Abend, an dem man üblicherweise essen geht.
Als Größenordnung für Europa: 50 bis 70 Euro je Person und Tag in Süd- und Osteuropa, 80 bis 110 in Skandinavien, der Schweiz und Island, 60 bis 90 in Frankreich, Italien und Spanien außerhalb der Touristenzentren. Diese Spannen gelten für Selbstverpflegung am Morgen und ein Restaurantessen am Tag. Wer dreimal täglich auswärts isst, landet am oberen Rand oder darüber – und wer ein All-inclusive-Hotel gebucht hat, braucht vor Ort fast nichts und sollte hier nur die Ausflüge eintragen.
Kinder kosten nicht überall gleich viel, und ein einziger Kopf-Faktor über alle Posten liegt deshalb zwangsläufig irgendwo daneben. Beim Flug zahlen sie ab zwei Jahren fast den vollen Preis, beim Essen und bei Eintritten deutlich weniger. Der Planer trennt das: Die Anreise zählt jeden Kopf voll, Verpflegung und Aktivitäten nur zu einem einstellbaren Anteil, voreingestellt auf 60 Prozent. Für Kleinkinder sind 30 bis 40 Prozent näher an der Wirklichkeit, für Teenager 90 bis 100.
Der Puffer ist kein Sicherheitsdenken, sondern Erfahrung. Er deckt nicht den Notfall ab, sondern die Gelegenheit: den Ausflug, der sich erst vor Ort ergibt, das teurere Restaurant am letzten Abend, das Taxi bei Regen. Zehn Prozent sind ein guter Startwert. Ein Budget ohne Puffer wird an genau diesen Stellen gerissen, und dann fühlt sich der Urlaub nach Verzicht an, obwohl das Geld eigentlich da gewesen wäre.
Das Tagesbudget vor Ort ist die Zahl, mit der man tatsächlich unterwegs ist. Es enthält nur, was täglich aus der Geldbörse geht – Verpflegung, Aktivitäten, Nahverkehr –, und lässt Anreise und Unterkunft weg, weil die längst bezahlt sind. Als Orientierung für Europa: 50 bis 70 Euro je Person und Tag in Süd- und Osteuropa, 80 bis 110 in Skandinavien und der Schweiz. Liegt der eingetragene Wert unter 20 Euro, weist der Planer darauf hin.
Aus dem Budget und der Zeit bis zur Abreise wird schließlich die monatliche Sparrate. Sie wird schlicht geteilt und nicht verzinst gerechnet: Eine Urlaubskasse liegt sechs bis zwölf Monate auf einem Tagesgeldkonto, und die Zinsen daraus liegen unter dem, was der Wechselkurs am Reisetag ausmacht. Eine Zinsrechnung würde hier Genauigkeit vortäuschen, die es nicht gibt. Aufgerundet wird trotzdem, damit die Kasse am Ende nicht knapp danebenliegt.
Alle Ergebnisse sind Planungszahlen, keine Angebote. Preise für Flug und Unterkunft schwanken je nach Buchungszeitpunkt erheblich, und gerade in den Schulferien liegen zwischen der günstigsten und der teuersten Woche schnell 30 bis 50 Prozent. Der Planer rechnet das durch, was du einträgst – er sucht keine Preise.
Häufige Fragen
Wie viel Geld pro Tag brauche ich im Urlaub?
Warum rechnet der Rechner mit acht Tagen bei sieben Nächten?
Wie viel Bargeld sollte ich dabeihaben?
Wie viel Geld brauche ich für eine Woche Urlaub?
Warum rechnet der Planer mit einem Tag mehr als Nächten?
Wie viel Puffer sollte ich einplanen?
Zählt der Planer Kinder anders als Erwachsene?
Direkt zu deinem Fall
4 fertig eingestellte Seiten – jede rechnet denselben Rechner mit anderen Startwerten und erklärt den jeweiligen Fall.
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