Rechnerkiste

Budget für zwei Wochen Urlaub

Kosten für zwei Wochen Urlaub zu zweit berechnen – Anreise, Unterkunft, Verpflegung und Tagesbudget vor Ort, mit Puffer.

Die Reise

Nächte

15 Tage vor Ort

Was kostet was

Flug oder Bahn. Kinder zählen hier voll.

Sprit, Maut, Fähre – einmal für alle zusammen.

Der Zimmerpreis, nicht der Preis je Person.

Frühstück, Mittag, Abendessen zusammen.

Eintritte, Ausflüge, Leihgebühren.

Mietwagen, Nahverkehr, Transfer – für die ganze Reise.

FeineinstellungKind-Faktor, Puffer und Versicherung – die Stellschrauben hinter der Summe.
%

Anteil bei Verpflegung und Aktivitäten. Bei Anreise zählen sie immer voll.

%

Aufschlag auf alle Posten. Unter fünf Prozent wird es eng.

Urlaubskasse

Was schon da ist und wie viel Zeit bleibt – daraus wird die monatliche Sparrate.

Monate

Rechnet die Monate aus – geteilt wird trotzdem die Monatszahl.

Urlaubsbudget

3.696,00 € insgesamt, 1.848,00 € pro Person.

Dafür brauchst du 616,00 € im Monat – 6 Monate lang.

Pro Person
1.848,00 €2 Reisende
Pro Tag
246,40 €über 15 Tage
Tagesbudget vor Ort
108,00 €ohne Anreise und Unterkunft
Noch offen
3.696,00 €noch nichts zurückgelegt

Woraus sich das Budget zusammensetzt

  • Anreise440,00 €
  • Unterkunft1.260,00 €
  • Verpflegung1.050,00 €
  • Aktivitäten450,00 €
  • Transport vor Ort120,00 €
  • Reiseversicherung40,00 €
  • Zwischensumme3.360,00 €
  • Puffer (10 %)336,00 €
  • Urlaubsbudget3.696,00 €

So funktioniert’s

Zwei Wochen kosten nicht das Doppelte einer Woche. Die Anreise fällt nur einmal an, und genau das macht die längere Reise pro Tag günstiger. Für zwei Personen, vierzehn Nächte zu 90 Euro und 35 Euro Verpflegung je Person und Tag ergibt sich hier ein Budget von 3.696 Euro – also 1.848 Euro pro Person und 246,40 Euro pro Tag. Bei einer Woche unter sonst gleichen Bedingungen liegt der Tagessatz spürbar höher, weil sich die 440 Euro Flug auf halb so viele Tage verteilen.

Vierzehn Nächte bedeuten fünfzehn Tage, an denen gegessen wird – der Anreisetag zählt mit. Das klingt nach einer Kleinigkeit, macht bei zwei Personen und 35 Euro aber 70 Euro aus, und dieselbe Verwechslung steckt in fast jedem selbst gebauten Reisebudget. Der Rechner unterscheidet deshalb konsequent zwischen Nächten für die Unterkunft und Tagen für alles, was vor Ort ausgegeben wird.

Der Puffer von zehn Prozent, hier 336 Euro, ist bei langen Reisen wichtiger als bei kurzen. Nicht weil mehr schiefgeht, sondern weil mehr Gelegenheiten entstehen: der Tagesausflug, der sich erst vor Ort ergibt, das teurere Restaurant am letzten Abend, die zweite Runde Mitbringsel. Ein Budget ohne Puffer wird an genau diesen Stellen gerissen – und dann fühlt sich der Urlaub nach Verzicht an, obwohl das Geld eigentlich da war.

Kinder kosten nicht überall gleich viel, und ein einziger Kopf-Faktor über alle Posten liegt deshalb zwangsläufig irgendwo daneben. Beim Flug zahlen sie ab zwei Jahren fast den vollen Preis, beim Essen und bei Eintritten deutlich weniger. Der Planer trennt das: Die Anreise zählt jeden Kopf voll, Verpflegung und Aktivitäten nur zu einem einstellbaren Anteil, voreingestellt auf 60 Prozent. Für Kleinkinder sind 30 bis 40 Prozent näher an der Wirklichkeit, für Teenager 90 bis 100.

Der Puffer ist kein Sicherheitsdenken, sondern Erfahrung. Er deckt nicht den Notfall ab, sondern die Gelegenheit: den Ausflug, der sich erst vor Ort ergibt, das teurere Restaurant am letzten Abend, das Taxi bei Regen. Zehn Prozent sind ein guter Startwert. Ein Budget ohne Puffer wird an genau diesen Stellen gerissen, und dann fühlt sich der Urlaub nach Verzicht an, obwohl das Geld eigentlich da gewesen wäre.

Das Tagesbudget vor Ort ist die Zahl, mit der man tatsächlich unterwegs ist. Es enthält nur, was täglich aus der Geldbörse geht – Verpflegung, Aktivitäten, Nahverkehr –, und lässt Anreise und Unterkunft weg, weil die längst bezahlt sind. Als Orientierung für Europa: 50 bis 70 Euro je Person und Tag in Süd- und Osteuropa, 80 bis 110 in Skandinavien und der Schweiz. Liegt der eingetragene Wert unter 20 Euro, weist der Planer darauf hin.

Aus dem Budget und der Zeit bis zur Abreise wird schließlich die monatliche Sparrate. Sie wird schlicht geteilt und nicht verzinst gerechnet: Eine Urlaubskasse liegt sechs bis zwölf Monate auf einem Tagesgeldkonto, und die Zinsen daraus liegen unter dem, was der Wechselkurs am Reisetag ausmacht. Eine Zinsrechnung würde hier Genauigkeit vortäuschen, die es nicht gibt. Aufgerundet wird trotzdem, damit die Kasse am Ende nicht knapp danebenliegt.

Alle Ergebnisse sind Planungszahlen, keine Angebote. Preise für Flug und Unterkunft schwanken je nach Buchungszeitpunkt erheblich, und gerade in den Schulferien liegen zwischen der günstigsten und der teuersten Woche schnell 30 bis 50 Prozent. Der Planer rechnet das durch, was du einträgst – er sucht keine Preise.

Häufige Fragen

Was kosten zwei Wochen Urlaub für zwei Personen?
Mit Flug für 220 Euro je Person, 90 Euro Unterkunft pro Nacht und 35 Euro Verpflegung je Person und Tag kommen 3.696 Euro zusammen, Puffer eingerechnet. Das sind 1.848 Euro pro Person. Ohne Flug und mit Ferienwohnung statt Hotel sinkt der Betrag schnell unter 2.500 Euro, mit Fernreise und Vollpension liegt er leicht beim Doppelten.
Sind zwei Wochen günstiger als zweimal eine Woche?
Deutlich. Die Anreise fällt nur einmal an statt zweimal, hier also 440 statt 880 Euro. Dazu kommen bei vielen Unterkünften Wochenrabatte ab der zweiten Woche. Pro Urlaubstag ist die lange Reise fast immer die günstigere, sofern der Flug ein nennenswerter Posten ist.
Wie viel Geld brauche ich pro Tag vor Ort?
In diesem Beispiel 108 Euro für zwei Personen, also 54 Euro je Person und Tag – Verpflegung, Aktivitäten und Nahverkehr zusammen, ohne Unterkunft. In Südeuropa reicht das gut, in Skandinavien oder der Schweiz sind eher 80 bis 100 Euro je Person realistisch, in Südostasien die Hälfte.
Wie viel Geld brauche ich für eine Woche Urlaub?
Für zwei Personen mit Flug, Mittelklassehotel und normalem Essen sind rund 2.300 Euro ein realistischer Startwert – das entspricht der Voreinstellung dieses Planers. Ohne Flug und mit Ferienwohnung sinkt der Betrag schnell unter 1.500 Euro. Entscheidend sind drei Posten in dieser Reihenfolge: Anreise, Unterkunft und Verpflegung.
Warum rechnet der Planer mit einem Tag mehr als Nächten?
Weil der Anreisetag mitgegessen wird. Sieben Übernachtungen bedeuten acht Tage mit Frühstück, Mittag und Abendessen. Die Unterkunft wird deshalb nach Nächten gerechnet, alles Übrige nach Tagen. Bei zwei Personen und 35 Euro am Tag macht diese Unterscheidung 70 Euro aus.
Wie viel Puffer sollte ich einplanen?
Zehn Prozent sind ein guter Startwert, bei Fernreisen und langen Aufenthalten eher fünfzehn. Unter fünf Prozent wird es eng: Ein verpasster Anschluss, ein Arztbesuch oder ein teureres Zimmer als gebucht sprengen dann bereits das Budget. Der Planer weist ausdrücklich darauf hin, wenn der Puffer zu knapp gesetzt ist.
Zählt der Planer Kinder anders als Erwachsene?
Bei Verpflegung und Aktivitäten ja, voreingestellt zu 60 Prozent. Bei der Anreise pro Person zählen Kinder voll, weil Flug und Bahn ab zwei Jahren kaum Rabatt geben. Die Unterkunft läuft pro Nacht und ist von der Personenzahl ohnehin unabhängig. Der Anteil lässt sich in der Feineinstellung ändern.

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